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Innsbruck

Tagliatelle mit weißem Trüffelöl und Parmesan

26. Sept.
3 Min. Lesezeit

Manchmal braucht ein gutes Pastagericht nicht viel, sondern nur die richtigen Zutaten im richtigen Moment. Bei diesen Tagliatelle trifft eine sanfte Parmesancreme auf weißes Trüffelöl, das erst ganz zum Schluss dazukommt. So bleibt sein feines Aroma erhalten und die Pasta schmeckt edel, ohne kompliziert zu sein.


Dieses Rezept ist ideal, wenn es schnell gehen soll, aber trotzdem nach besonderem Abendessen schmecken darf. Die Sauce ist cremig, der Parmesan bringt Würze, Schalotte und Knoblauch sorgen für Tiefe. Das weiße Trüffelöl setzt den letzten Akzent.


Nahaufnahme von cremigen Tagliatelle mit Parmesan und frischen Kräutern

Zutaten für 2 Personen


  • 200 g Tagliatelle, frisch oder getrocknet

  • 1 EL weißes Trüffelöl vomFASS

  • 1 kleine Schalotte, fein gehackt

  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt

  • 100 ml Sahne

  • 2 EL frisch geriebener Parmesan

  • Salz nach Geschmack

  • Pfeffer nach Geschmack

  • Frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren

  • Etwas natives Olivenöl extra z.B. San Domenico vomFASS zum Anschwitzen


Warum weißes Trüffelöl so gut zu Pasta passt


Trüffelöl ist intensiv. Gerade weißes Trüffelöl bringt ein elegantes, nussiges und leicht erdiges Aroma mit. Es passt besonders gut zu milden, cremigen Komponenten, weil diese das Aroma tragen, ohne es zu überdecken.


Bei Pasta funktioniert das wunderbar. Tagliatelle haben eine breite Oberfläche, an der die Sauce gut haftet. Die Parmesancreme legt sich um die Nudeln, das Trüffelöl verbindet sich mit der Wärme der Pasta und entfaltet seinen Duft direkt am Teller.


Wichtig ist der Zeitpunkt. Trüffelöl sollte nicht stark erhitzt werden. Gibt man es in eine heiße Pfanne und lässt es mitkochen, verliert es schnell an Feinheit. Besser ist es, die Pfanne vom Herd zu nehmen und das Öl erst dann unterzuheben. So bleibt der Geschmack klar und rund.


Die richtige Basis für die Parmesancreme


Die Sauce beginnt schlicht mit Schalotte und Knoblauch. Beide sollten nur glasig werden, nicht braun. Wenn Knoblauch zu stark röstet, schmeckt er bitter und kann das feine Trüffelaroma überdecken.


Danach kommt die Sahne in die Pfanne. Sie muss nicht lange kochen. Ein kurzes Aufwallen reicht, damit sie etwas bindet und die Aromen aufnimmt. Salz und Pfeffer kommen sparsam dazu, denn der Parmesan bringt bereits Würze mit.


Der Parmesan sollte möglichst frisch gerieben sein. Fertig geriebener Käse schmilzt oft weniger schön und kann die Sauce körnig machen. Frisch geriebener Parmesan verbindet sich besser mit der warmen Sahne und sorgt für eine cremige, seidige Konsistenz.


Wenn die Sauce zu dick wird, hilft ein kleiner Schuss Nudelwasser. Das stärkehaltige Kochwasser macht die Creme geschmeidiger und lässt sie besser an den Tagliatelle haften.


Zubereitung Schritt für Schritt


  1. Die Tagliatelle in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung al dente kochen.


  2. Während die Pasta kocht, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die fein gehackte Schalotte darin glasig anschwitzen.


  3. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten. Er soll duften, aber keine Farbe annehmen.


  4. Die Sahne hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


  5. Die Tagliatelle abgießen und direkt in die Pfanne zur Sauce geben. Wer möchte, fängt vorher etwas Nudelwasser auf.


  6. Die Pasta gut mit der Sauce vermengen. Falls die Creme zu fest wirkt, etwas Nudelwasser einrühren.


  7. Die Pfanne vom Herd nehmen. Jetzt das weiße Trüffelöl und den frisch geriebenen Parmesan unterheben.


  8. Die Tagliatelle auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit Petersilie oder Schnittlauch garnieren.


So entsteht ein Gericht, das in kurzer Zeit fertig ist, aber nach Restaurantküche schmeckt. Der wichtigste Schritt ist das Unterheben des Trüffelöls abseits der Hitze.


Kleine Tipps für noch mehr Genuss


Frische Tagliatelle machen das Gericht besonders zart, getrocknete Pasta funktioniert aber genauso gut. Bei getrockneten Nudeln lohnt es sich, sie wirklich al dente zu kochen, weil sie in der Sauce noch etwas nachziehen.


Auch die Teller spielen eine Rolle. Warme Teller halten die Sauce länger cremig und verhindern, dass die Pasta zu schnell abkühlt. Gerade bei Sahne und Parmesan macht das einen spürbaren Unterschied.


Bei den Kräutern passt Petersilie frisch und klassisch. Schnittlauch bringt etwas mehr Schärfe und Frische. Beides sollte erst am Schluss über die Pasta kommen.


Wer das Gericht noch gehaltvoller machen möchte, kann zusätzlich ein paar gehobelte Parmesanspäne darüber geben. Mehr Trüffelöl ist dagegen nicht immer besser. Ein Esslöffel für zwei Portionen reicht meist völlig aus, damit das Aroma präsent bleibt, aber nicht dominiert.


Was dazu passt


Diese Tagliatelle brauchen keine schwere Beilage. Ein einfacher grüner Salat mit mildem Dressing passt sehr gut, weil er Frische bringt. Auch geröstetes Weißbrot oder ein kleines Stück Ciabatta eignen sich, um die restliche Creme vom Teller aufzunehmen.


Als Getränk passt ein trockener Weißwein mit Frische, etwa ein Grüner Veltliner oder ein Chardonnay ohne zu viel Holz. Wer alkoholfrei bleibt, kann Mineralwasser mit Zitrone oder einen milden Traubensaft gespritzt servieren.


Ein einfaches Gericht mit besonderem Aroma


Tagliatelle mit weißem Trüffelöl und Parmesancreme sind der beste Beweis, dass ein edles Gericht nicht aufwendig sein muss. Wenige Zutaten, eine kurze Zubereitungszeit und ein klarer Ablauf reichen aus.


Wenn die Pasta al dente ist, die Sauce cremig bleibt und das Trüffelöl erst zum Schluss dazukommt, entsteht ein feines Essen für zwei Personen. Perfekt für einen ruhigen Abend, ein kleines Dinner oder einfach dann, wenn Pasta ein bisschen besonderer schmecken soll.


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